Zahlungsdienstleister

Worldline hebt Jahresprognose an

Zahlungsdienstleister Worldline hebt seine Jahresprognose an. Grund dafür ist der geplante Verkauf der Zahlungsterminal-Aktivitäten.

Worldline hebt Jahresprognose an

wü Paris

Investoren haben World­line an der Börse nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen und der Vorstellung eines neuen Strategieplans abgestraft. Der Bezahldienstleister hat zudem wie erwartet den Verkauf der Zahlungsterminal-Aktivitäten von Ingenico angekündigt. Worldline hatte sie nach der Übernahme von Ingenico vor einem Jahr auf den Prüfstand gestellt.

Die Zahlen des dritten Quartals seien schwächer als erwartet ausgefallen, schrieben die Analysten von Oddo BHF. Mit 960 Mill. Euro verbuchte der Bezahldienstleister ein Umsatzwachstum von 8,3%. Im Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz vor der Integration von Ingenico 573 Mill. Euro betragen.

Wegen des geplanten Verkaufs der Zahlungsterminal-Aktivitäten hat Wordline ihre Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Statt mindestens 5% peilt Konzernchef Gilles Grapinet nun ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 6% an. Die Ebitda-Marge will der CEO im Vergleich zu der des Vorjahres von 23% wie geplant um 200 Basispunkte steigern. Im Zeitraum 2022 bis 2024 strebt Worldline ein organisches Umsatzwachstum von 9% bis 11% jährlich an. Die Ebitda-Marge soll in dieser Zeit um 400 Basispunkte steigen und 2024 dann 30% des Umsatzes betragen. Der Bezahldienstleister will zudem die Ebitda-Marge 2024 in einen Cash-flow in Höhe von 50% verwandeln. An der Börse von Paris gab die Worldline-Aktie am Mittwoch zeitweise um mehr als 11% nach.