Übernahmepläne

Bilfinger hält Ausschau

Nach Jahren der Restrukturierung und dem Verkauf von Unternehmensteilen nimmt der Industriedienstleister Bilfinger Akquisitionen in den Blick. Ziel sei, einzelne Regionen oder Industriebereiche zu stärken, sagt Interim-CEO und Finanzchefin Christina...

Bilfinger hält Ausschau

Nach Jahren der Restrukturierung und dem Verkauf von Unternehmensteilen nimmt der Industriedienstleister Bilfinger Akquisitionen in den Blick. Ziel sei, einzelne Regionen oder Industriebereiche zu stärken, sagt Interim-CEO und Finanzchefin Christina Johansson im Interview der Börsen-Zeitung. „Ein oder zwei Ergänzungsakquisitionen würden unsere Marktposition in der Instandhaltung jenseits des Atlantiks stärken.“ In Europa sei das Thema Energiewende interessant. Hier wolle Bilfinger die Fähigkeiten ausbauen. Zudem bleibe Biopharma ein wichtiges Segment für den Konzern.

Am Ziel, mittelfristig ein Investment-Grade-Rating zu erreichen, hält die Finanzchefin ungeachtet der Übernahmepläne fest. Es bleibe ausreichend Spielraum, um beide Ziele zu erreichen. Derzeit liegt das Rating mit „BB“ im spekulativen Bereich.

Bilfinger habe viele Restrukturierungen hinter sich. „Nun wollen wir so schnell wachsen, dass keine weitere notwendig ist“, sagt Johansson, die im Januar nach dem plötzlichen Abgang von CEO Tom Blades auch die Chefrolle übernommen hat. Die Ausrichtung als Serviceprovider für Chemie und Petrochemie, Energie und Versorgung sowie Öl und Gas bleibe bestehen. „Diese drei Industrien bleiben unser Schwerpunkt.“ Die Zahlen der ersten drei Monate 2021 machten deutlich, dass die Strategie funktioniere. Bilfinger erwirtschafte bessere Profitzahlen aus weniger Umsatz.

Das gesamte Interview lesen Sie am Freitag in der Börsen-Zeitung.

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