Telekommunikation

Freenet bringt Ergebnis voran

Der Telekommunikationsanbieter Freenet ist beim Gewinn besser ins Jahr gestartet als erwartet, muss aber beim Umsatz einen Rückgang verkraften. Weil Geschäfte wegen der Coronamaßnahmen schließen mussten, fehlte vor allem der Absatz mit Telefonen...

Freenet bringt Ergebnis voran

Der Telekommunikationsanbieter Freenet ist beim Gewinn besser ins Jahr gestartet als erwartet, muss aber beim Umsatz einen Rückgang verkraften. Weil Geschäfte wegen der Coronamaßnahmen schließen mussten, fehlte vor allem der Absatz mit Telefonen und Tablets. „Der Rückgang ist zwar deutlich, hat jedoch kaum eine negative Auswirkung auf die Profitabilität der Gruppe“, heißt es in der Mitteilung. Der weitaus kleinere Umsatz mit Fernsehprodukten stieg leicht, weil Freenet die Preisschraube nach oben gedreht hatte.

So erlöste Freenet in den ersten drei Monaten mit 619,2 Mill. Euro 4,6% weniger als in der Vorjahreszeit, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilt. Deutlich besser sah es beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus, das um 4,4% auf 108,8 Mill. Euro stieg. Dabei half vor allem die gute Entwicklung im Segment TV und Medien, das gemessen am Ebitda um gut ein Fünftel zulegte.

Der Free Cash-flow stieg nahezu gleich stark auf 59,5 Mill. Euro. Neben dem gestiegenen Ebitda spielt Freenet auch der Schuldenabbau im vergangenen Jahr in die Hände. Mit dem Verkauf seiner Anteile am Schweizer Konkurrenten Sunrise hatte der Konzern gut 610 Mill. Euro getilgt.

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