Prämiensparverträge

Sparkassen schreiben Kunden im Zinsstreit an

Nach der Kreissparkasse Köln erklären auch die Sparkasse KölnBonn und die Frankfurter Sparkasse, dass sie ihre Kunden im Prämiensparstreit anschreiben werden. Doch etliche Details sind noch nicht geklärt.

Sparkassen schreiben Kunden im Zinsstreit an

jsc Frankfurt

Im Streit um die Zinsberechnung in uralten Prämiensparverträgen gehen einige Sparkassen auf ihre Kundschaft zu: Nachdem die Kreissparkasse Köln vor einer Woche angekündigt hatte, die Sparerinnen und Sparer von 25000 Verträgen über die Rechtslage zu informieren und danach Zinsnachzahlungen zu ermitteln, erklären auch die Sparkasse KölnBonn und die Frankfurter Sparkasse in einer Umfrage der Börsen-Zeitung, dass sie ihre Kunden anschreiben. Die Sparkasse KölnBonn informiert 20000 betroffene Kunden, legt sich aber nicht auf eine Nachzahlung fest. Die Frankfurter Sparkasse sieht bis zu einem finalen Gerichtsurteil nicht genug Klarheit für eine Einigung, will aber „sukzessive“ Kunden informieren, sofern die Verträge fällig werden. Einige andere Sparkassen halten sich bedeckt.

Eine Zinsnachzahlung für uralte Prämiensparverträge zeichnet sich ab, seit der BGH im Herbst wichtige Streitpunkte geklärt hat. Die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Dresden, muss aber noch Details für den Referenzzinssatz festlegen.

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Leitartikel Seite 6

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