Elektrokonzern

Einkaufskosten bei Schneider steigen

Trotz angespannter Lieferketten hat Schneider Electric seine Jahresziele bestätigt. Im dritten Quartal lag der französische Konzern beim Umsatz über den Erwartungen der Analysten.

Einkaufskosten bei Schneider steigen

wü Paris –

Schneider Electric hat trotz der angespannten Lage der Lieferketten ihre Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt. Der französische Siemens-Konkurrent geht davon aus, dass die Lieferketten auch zu Beginn nächsten Jahres noch schwierig bleiben werden. Die Anspannungen hätten im dritten Quartal zugenommen und Bauteile seien knapper geworden, berichtet Schneider. Der Konzern erwartet, dass die Input-Kosten weiter steigen, weil sich die Kosten der Rohstoffe, des Transports und der Beschaffung elektronischer Bauteile erhöhen, obwohl sich die Preise einiger Rohstoffe stabilisiert haben.

Schneider peilt für 2021 ein organisches Ebitda-Wachstum von 18% bis 24% und ein organisches Umsatzwachstum von 11% bis 13% an. Im dritten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,8% auf 7,22 Mrd. Euro und organisch um 8,8% zu. Analysten hatten laut Factset im Schnitt mit 7,18 Mrd. Euro gerechnet.

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