Containerschifffahrt

Hapag-Lloyd bei DAL am Ziel

Nach der Genehmigung durch Kartellbehörden hat Hapag-Lloyd die im März angekündigte Übernahme des Container-Liniengeschäfts von Deutsche Afrika-Linien (DAL) abgeschlossen.

Hapag-Lloyd bei DAL am Ziel

ste Hamburg

Nach der Genehmigung durch Kartellbehörden hat Hapag-Lloyd die im März angekündigte Übernahme des Container-Liniengeschäfts von Deutsche Afrika-Linien (DAL) abgeschlossen. Das gab die größte deutsche Containerreederei bekannt. Die Akquisition der DAL, die mit vier Liniendiensten zwischen Europa, Südafrika und dem Indischen Ozean verkehrt, ist nach dem letztjährigen Erwerb der auf Afrika spezialisierten niederländischen Reederei NileDutch, die mit zehn Liniendiensten, einer Transportkapazität von rund 35000 Standardcontainern (TEU) sowie einem Containerbestand von rund 80000 TEU Europa, Asien und Lateinamerika mit dem westlichen und südlichen Afrika verbindet, ein weiterer Schritt von Hapag-Lloyd zum Ausbau des Afrika-Geschäfts. Auf dem Kontinent hatte die weltweite Nummer 5 der Branche 2021 auch neue Büros in Kenia, Marokko und im Senegal eröffnet.

Die DAL, die ein Containerschiff besitzt und eine Flotte von rund 17800 eigenen und geleasten Containern betreibt, sei vor allem für das Serviceangebot von und nach Südafrika eine wertvolle Ergänzung, die es Hapag-Lloyd ermögliche, Kunden ein besseres Netzwerk und eine zusätzliche Hafenabdeckung in dieser Region anzubieten. Ein Kaufpreis für den Afrika-Experten mit Hauptsitz in Hamburg und gut 150 Beschäftigten im Liniengeschäft wurde nicht genannt. Verkäufer ist die Rantzau/John T. Essberger Gruppe.

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