Autoindustrie

Stellantis investiert in Eisenach

Gute Nachrichten für rund 1.300 Beschäftigte der Opel-Mutter Stellantis in Thüringen: Der Konzern will ab Mitte 2024 an dem Standort ein neues Elektromodell fertigen lassen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Sorgen über die Zukunft des Werkes.

Stellantis investiert in Eisenach

Reuters Frankfurt − Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat dem Werk Eisenach ein elektrisches Nachfolgemodell für den dort produzierten Opel Grandland zugesagt. Stellantis investiere mehr als 130 Mill. Euro, um ab der zweiten Jahreshälfte 2024 ein neues Elektroauto zu produzieren, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Dabei werde die neue technische Plattform „STLA Medium“ genutzt, um Kosten und Qualität zu verbessern. „Eisenach, unser kompaktestes Werk in Deutschland, hat ein starkes Streben nach Qualitätsverbesserungen gezeigt“, sagte Stellantis-Produktionschef Arnaud Deboeuf. Die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt für Opel auf dem Weg zum Ziel, bis 2028 eine rein elektrische Marke zu werden, erklärte zudem Opel-Chef Florian Huettl.

Derzeit rollt in Thüringen der Kompakt-SUV Grandland mit Verbrennungsmotor und als Plug-in-Hybrid vom Band. An dem Standort mit noch rund 1300 Beschäftigten kamen immer wieder Sorgen auf, ob Stellantis ihn weiterbetreiben wird.

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