Dax Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 12.073,00+0,21% TecDax Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 2.861,00+0,49% Euro Stoxx 50 Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 3.363,50+0,01% US/Dow Jones Deutsche-Bank-Realtime-Indikation: 25.632,00+0,09% Gold: 1.286,04+0,11% EUR/USD: 1,1191-0,16%
Redaktion

Chinas führender Technologiekonzern und einer der weltweit Ton angebenden Anbieter von Netzwerklösungen schafft 200 neue Hightech-Jobs
"Ein wichtiger Grund für den Ausbau des Engagements in der Europazentrale Düsseldorf ist die unmittelbare Nähe zu Vodafone, einem der wichtigsten Kunden. Der britische Mobilfunkbetreiber setzt beispielsweise bei der Schließung der DSL-Lücken in Deutschland auf 4G-Mobilfunktechnik von Huawei", sagt Michael Lemke, Senior Marketing Manager für Europa, und fügt hinzu: "Düsseldorf versteht sich zu Recht als Mobile Capital."

"Wir sind bisher schon sehr zufrieden mit dem Standort Düsseldorf und den dortigen Fachkräften", betont Haifeng Ling, in Aachen und Bochum ausgebildeter Europa-Chef von Huawei. "Darum expandieren wir nun gerne weiter. Wir finden in NRW hervorragende Bedingungen und sind in direkter Nachbarschaft zu wichtigen Kunden." Bei einem seiner letzten Shanghai-Besuche hat Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers auch Chinas größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum für mobile Telekommunikation besucht. Er ist begeistert, dass Huawei in seine Europazentrale (bis 2007 war sie in England) rund 20 Mill. Euro investiert. Statt bislang

350 Mitarbeiter sollen künftig rund 550 Technik- und Marketingexperten in Düsseldorf arbeiten. Huawei investiert 10 % seines Jahresumsatzes in die Forschung, ein Großteil wird ab 2011 nach Nordrhein-Westfalen (NRW) fließen. Die Ingenieure im geplanten Innovationszentrum sollen zudem bei der Weiterentwicklung von Telefon- und Netzwerkkomponenten mit Wissenschaftlern nordrhein-westfälischer Hochschulen und Universitäten kooperieren. Für die Landesregierung sind die Pläne der Chinesen ein wichtiges Signal, denn NRW mit seiner Landeshauptstadt Düsseldorf will das China-Zentrum von Deutschland und Europa werden.

Huawei plant speziell mit Vodafone sehr viel enger zusammenzuarbeiten. Techniker aus Deutschland und aus China sollen helfen, für Deutschlands zweitgrößtes Telekommunikationsunternehmen Festnetz- und Mobilfunk zusammenzuführen. Aber auch für die Telekom, O2 aus München oder auch QSC aus Köln will Huawei neue Anlagen oder UMTS-Sticks für die Anbindung von Laptops an den Mobilfunk liefern.

Das chinesische Privatunternehmen wächst derzeit sehr viel schneller als die westlichen Wettbewerber und gilt als führender Anbieter innovativer Lösungen für Telekommunikationsnetzwerke der nächsten Generation. International sind

45 der 50 bedeutendsten Netzwerkbetreiber Kunden von Huawei. Damit sind Produkte und Lösungen des Unternehmens weltweit bei mehr als einer Milliarde Nutzern im Einsatz. Huawei sieht seine Aufgabe darin, mit innovativen, maßgeschneiderten Produkten, Diensten und Lösungen langfristigen Mehrwert und Wachstum für seine Kunden zu schaffen.

Der Technologiekonzern hat weltweit rund 87000 Beschäftigte und erzielte 2009 einen Verkaufserlös von 21,8 Mrd. US-Dollar (plus 19 %). Der Nettogewinn wird mit 2,7 Mrd. US-Dollar, die Nettoumsatzrendite mit 12,2 % angegeben.

Börsen-Zeitung, 14.09.2010, Autor , Nummer 176, Seite B 8, 378 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2010176804&titel=Huawei-investiert-Millionen-in-seine-Europazentrale
BZ Artikel twitternLinkedInXingFacebook



Serien zu Unternehmen & Branchen
Themendossiers zu Unternehmen & Branchen


Termine des Tages
Montag, 27.05.2019

Presse- und Analystenkonferenzen
Hornbach: Bilanz-PK




























21

0.145015 s