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Redaktion

jsc Frankfurt - Die deutschen Sparer legen in der Krise so viel zur Seite wie nie zuvor: Im zweiten Quartal haben Privathaushalte unterm Strich 109,2 Mrd. Euro neu angelegt und damit mehr als in jedem anderen Quartal seit Beginn der Zählung im Jahr 1999, wie die Deutsche Bundesbank berichtet. Das gesamte Geldvermögen steigt damit auf 6,63 Bill. Euro - ebenfalls ein Rekordwert. Das neu angelegte Geld kommt vor allem der Kategorie Bargeld und Einlagen zugute, aber auch Aktien und Fonds floss mehr Geld zu als in den Quartalen zuvor.

Ungewöhnlich hohe Summen hatten sich abgezeichnet: Nachdem staatliche Hilfen wie das Kurzarbeitergeld die Einkommen der Haushalte weitgehend stabilisiert hatten und zugleich der Konsum brachlag, hatte sich die Sparquote im zweiten Quartal laut Statistischem Bundesamt auf 20,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu verdoppelt. Die Bundesbank sieht "Vorsichts- und Vorsorgemotive sowie eine erhöhte Liquiditätspräferenz". Unterdessen ist die Schuldenlast von Unternehmen deutlich gestiegen.

- Bericht Seite 2

Börsen-Zeitung, 17.10.2020, Autor Jan Schrader, Frankfurt, Nummer 200, Seite 1, 153 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020200001&titel=Deutsche-Haushalte-sparen-in-der-Krise-so-viel-wie-nie-
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