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Redaktion


Vorschau (19:12)

Zehn Jahre nach der teuren Übernahme und Integration der SachsenLB im Zuge der weltweiten Finanzkrise präsentiert sich die LBBW in ertrags- und vor allem kapitalstarker Verfassung. Wie der Vorstandsvorsitzende Rainer Neske am Donnerstag berichtete, hat die größte deutsche Landesbank 2017 ein Ergebnis vor Steuern von 515 Mill. Euro erwirtschaftet. Das entspricht ziemlich genau dem Ergebnis des Vorjahres, das allerdings durch eine vollständige Goodwill-Abschreibung auf die 2008 übernommene SachsenLB von 379 Mill. Euro in weiten Teilen aufgezehrt worden war. Nach Steuern waren damals ganze 11 Mill. Euro übrig geblieben, diesmal sind es 419 Mill. Euro. Neske zeigte sich mit dem Jahresabschluss „sehr zufrieden“ – zumal angesichts des „granatenhaften Wettbewerbs“ im Kreditgeschäft mit enormem Druck auf die Konditionen als Folge des Zinsniveaus, der Liquiditätsschwemme und des Anlagenotstands der Banken. Ihre harte Kernkapitalquote konnte die LBBW weiter auf 15,7 (i.V. 15,2) % ausbauen. Damit gehören die Stuttgarter zu den am besten kapitalisierten Banken in Deutschland, wodurch sich Wachstumsspielräume eröffnen.

 
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 2.3.2018: Berichterstattung von Bernd Wittkowski auf den Seiten 1 und 3
sowie Kurzkommentar „Wertberichtigt“ von Bernd Wittkowski auf Seite 8

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=28239&titel=LBBW-laesst-die-Muskeln-spielen
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Donnerstag, 6.8.2020

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Bristol-Myers Squibb: 2. Quartal
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