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Arbeitsmarktdaten treiben Dollar

Stärker als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktzahlen des Datendienstleisters ADP haben am Donnerstag den Dollar getrieben.

Arbeitsmarktdaten treiben Dollar

ck Frankfurt

Daten vom US-Arbeitsmarkt haben am Donnerstag zu deutlichen Kurssteigerungen des Greenback geführt. Der Dollar-Index, der den Wert des Greenback zu sechs anderen Industrieländerwährungen misst, zog bis auf 105,27 Zähler an und lag am frühen Abend mit einem Plus von 0,8% bei 105,16 Punkten. Laut Datendienstleister ADP wurden im Privatsektor im Dezember per saldo 235000 neue Stellen geschaffen, weit mehr, als Volkswirte laut Reuters mit 150000 erwartet hatten. Zudem ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen. Vom am Freitag anstehenden staatlichen Arbeitsmarktbericht erwartet der Konsens 200000 neue Stellen und einen Anstieg der Stundenlöhne im Vormonatsvergleich um 0,4%. Der Euro fiel nach einem Tageshoch von 1,0631 Dollar deutlich zurück und wurde am frühen Abend mit einem Minus von 0,7% bei 1,0520 Dollar gehandelt, das Pfund büßte 1,3% auf knapp 1,19 Dollar ein. Zur japanischen Währung stieg der Greenback um 0,7% auf 133,55 Yen pro Dollar.