Devisenmarkt

Pfund leidet unter hoher Teuerung

Angesichts der hohen Teuerung in Großbritannien verliert das Pfund gegenüber dem Dollar an Boden. Investoren fürchten, dass eine zu straffe Geldpolitik die Wirtschaft in eine Rezession stürzen könnte.

Pfund leidet unter hoher Teuerung

xaw Frankfurt

Das britische Pfund hat nach der Veröffentlichung von Inflationsdaten für das Vereinigte Königreich zur Wochenmitte zurückgesetzt. Am Abend notierte die Valuta zu 1,2044 Dollar und damit 0,4% unter dem Vortagesniveau.

Die Teuerung in Großbritannien stieg im Juli überraschend deutlich auf 10,1%. In der Folge wächst der Druck auf die Bank of England, die Teuerung mit weiteren Zinserhöhungen zu bekämpfen – dies stützte das Pfund am Mittwoch aber nur vorübergehend. Vielmehr nahmen die Sorgen zu, dass eine zu straffe Geldpolitik die Wirtschaft in eine Rezession stürzen könnte. Das britische Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal leicht zurückgegangen.

Auch in Neuseeland stand die Geldpolitik im Fokus. Die Notenbank des Landes erhöhte den Leitzins im Kampf gegen die hohe Inflation zum vierten Mal in Folge auf nunmehr 3% und signalisierte weitere Anhebungen. Der neuseeländische Dollar profitierte davon allerdings nicht, bis zum Abend setzte er um 1,2% auf 0,6269 US-Dollar zurück.

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