Tarifstreit

Verdi meldet Einigung mit Sparda-Banken

Im Tarifstreit mit den Sparda-Banken ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi eine Einigung erzielt worden. Vereinbart worden sei unter anderem ein Gehaltsplus sowie eine Sonderzahlung.

Verdi meldet Einigung mit Sparda-Banken

Im Tarifstreit mit den Sparda-Banken ist laut Verdi eine Einigung erzielt worden. Vereinbart worden sei unter anderem ein Gehaltsplus von 1,25% ab Januar 2022 und weitere 1,25% ab April 2023 sowie eine Sonderzahlung in Höhe von 400 Euro, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit.

Verdi hatte für die etwa 5600 Beschäftigten bei den genossenschaftlichen Instituten 3,5% mehr Geld gefordert. “Das waren harte Verhandlungen, insbesondere weil die Arbeitgeber eine Nullrunde durchsetzen wollten”, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Kevin Voß. Über das Verhandlungsergebnis müssen nun die Verdi-Mitglieder abstimmen.

Der Einigung in der vierten Tarifverhandlungsrunde vorausgegangen waren mehrere Arbeitsniederlegungen. “Ohne die starke Beteiligung der vielen Beschäftigten der Sparda-Banken an den Streiks trotz Corona wäre dieses Ergebnis nicht erreichbar gewesen”, betonte Voß. Streiks in der Bankenbranche sind selten. Zuletzt hatte es allerdings auch im Tarifkonflikt bei Callcentern der Deutschen Bank monatelange Arbeitsniederlegungen gegeben.

BZ+
Jetzt weiterlesen mit BZ+
4 Wochen für nur 1 € testen
Zugang zu allen Premium-Artikeln
Flexible Laufzeit, monatlich kündbar.