Online-Handel

Asos geht schwach in den Herbst

Der britische Online-Händler Asos rechnet nach einem schwachen August für das Gesamtjahr nur noch mit einem Umsatzwachstum von 2 %. Bereits im ersten Halbjahr sind die Lagerbestände stark gestiegen.

Asos geht schwach in den Herbst

hip London

Der britische Online-Modehändler Asos ist schwach ins Herbst-Winter-Geschäft gestartet. Wie der einstige Börsenliebling per Pflichtveröffentlichung mitteilte, war der Umsatz im August schwächer als erwartet. Nun rechnet das Management für das Gesamtjahr zu konstanten Wechselkursen nur noch mit einem Umsatzwachstum von 2 %. Bislang hatte es einen Wert am unteren Ende der ursprünglich genannten Spanne von 4 % bis 7 % in Aussicht gestellt. Zudem erwartet Asos, dass die Nettoverschuldung mit 150 Mill. Pfund jenseits der zuvor angestrebten 75 Mill. bis 125 Mill. Pfund liegen wird. Anfang der Woche hatten die Analysten von Panmure Gordon bereits darauf hingewiesen, dass die Lagerbestände zum Ende des ersten Halbjahres um 42 % höher waren als ein Jahr zuvor. Zudem beliefen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf um die 400 Mill. Pfund. „Wir sind sehr enttäuscht, wie Asos in der Zeit nach Covid gemanagt wurde“, heißt es in der Studie.

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