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Microsoft senkt Prognose

Ungünstige Wechselkurse stimmen den Softwarekonzern Microsoft für das laufende Quartal vorsichtiger. Vor diesem Hintergrund rechnet der Konzern laut einer Mitteilung vom Donnerstag nun mit zusätzlichen Belastungen von fast einer halben Milliarde...

Microsoft senkt Prognose

dpa-afx Redmond

Ungünstige Wechselkurse stimmen den Softwarekonzern Microsoft für das laufende Quartal vorsichtiger. Vor diesem Hintergrund rechnet der Konzern laut einer Mitteilung vom Donnerstag nun mit zusätzlichen Belastungen von fast einer halben Milliarde Dollar beim Umsatz und einer Viertelmilliarde beim Gewinn.

Die Konzernführung kalkuliert nun für das letzte Quartal des bis Ende Juni laufenden Geschäftsjahres mit einem Umsatz von 51,94 Mrd. bis 52,74 Mrd. Dollar. Bislang waren 52,40 Mrd. bis 53,2 Mrd. Dollar avisiert worden. Der Überschuss dürfte 16,85 Mrd. bis 17,43 Mrd. Dollar erreichen, nachdem bisher bestenfalls 17,67 Mrd. in Aussicht gestellt worden waren. Zum Vergleich: Vor einem Jahr erzielte Microsoft in den Monaten April bis Juni bei einem Umsatz von 46,2 Mrd. Dollar einen Nettogewinn von 16,5 Mrd. Dollar.

Im Tagesgeschäft hat der Softwarekonzern zuletzt von einem starken Cloud-Geschäft seiner Azure-Plattform profitiert, die vielen anderen Firmen und Apps IT-Dienste und Speicherplatz im Netz liefert. Auch das Geschäft rund um die Spielkonsole Xbox sowie mit Hardware-Produkten wie „Surface“-Tablets war im dritten Geschäftsquartal gewachsen.

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