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Pfizer schaut sich Seagen an

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat offenbar ein Auge auf das Biotechunternehmen Seagen geworfen. Gespräche über eine potenzielle Übernahme befänden sich noch in einer frühen Phase, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ).

Pfizer schaut sich Seagen an

dpa-afx New York

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat offenbar ein Auge auf das Biotechunternehmen Seagen geworfen. Gespräche über eine potenzielle Übernahme befänden sich noch in einer frühen Phase, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Seagen kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 30 Mrd. Dollar. Eine Übernahme könnte auf eine Reihe von Hürden stoßen, etwa kartellrechtlich. Laut „WSJ“ befand sich Seagen 2022 in Gesprächen mit dem Konkurrenten Merck & Co über eine Übernahme im Wert von 40 Mrd. Dollar oder mehr, der Deal kam jedoch nicht zustande. Bereits damals soll Pfizer Interesse gezeigt haben. Seagen verfügt über vielversprechende Krebstherapien. Pfizer müsse bis 2030 geschätzte 17 Mrd. Dollar Umsatzeinbußen durch Patentverluste ausgleichen. Das Unternehmen sitze auf einem Geldberg von knapp 23 Mrd. Dollar unter anderem durch Einnahmen aus Verkäufen seiner Corona-Impfstoffe.

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