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Große Worte von Credit-Suisse-Starbanker Klein

Der US-Investmentbanker Michael Klein hat sich zu einer zentralen Figur in der Restrukturierung der Credit Suisse entwickelt. Mit dem Verkauf seiner Firma an die Bank fließen Millionen.

Große Worte von Credit-Suisse-Starbanker Klein

wbr

Der US-Investmentbanker Michael Klein hat sich zu einer zentralen Figur in der Restrukturierung der Credit Suisse entwickelt. Bis November war Klein noch Verwaltungsratsmitglied der Großbank. Dann schälten sich die Opportunitäten heraus, die den 59-Jährigen zum designierten CEO der auszugliedernden Investmentbank CS First Boston machten. Dass es mit der Auslagerung der Investmentbank vorangeht, hat auch mit der eigenen Firma von Klein zu tun. Die Beratungsboutique M. Klein & Company wurde vor einer Woche von Credit Suisse zum Preis von 175 Mill. Dollar gekauft. Klein bekommt für seine 40 Mitarbeiter zählende Boutique Cash und Anrechte zum Bezug von First-Boston-Aktien, wenn diese wie geplant Ende 2024 oder 2025 via Börsengang für Drittinvestoren geöffnet wird.

Die Vereinbarung gebe dem früheren Citigroup-Banker Klein nun Raum, sich auf die Rekrutierung von Top-Bankern und Gespräche mit potenziellen Investoren zu konzentrieren, heißt es. Die Aktionäre von M. Klein & Co. dürften sich dem Vernehmen nach  mit  dem  Erlös  aus dem Verkauf selbst an der CS First Boston beteiligen. Und nun hat Klein den Mitarbeitern auch auf einer Belegschaftsversammlung versprochen, sie alle würden Miteigentümer der künftigen First Boston werden. Klein betonte gegenüber den Bankern, die „Super-Boutique“ werde profitabel sein. Ankerinvestoren für die CS First Boston seien bereits an Bord, schreibt Bloomberg.         (Börsen-Zeitung,

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