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Redaktion

Finanzergebnis stützt Gewinn deutlich

igo Stuttgart - Der Finanzdienstleister Wüstenrot & Württembergische (W&W) ist mit einem Ergebnisanstieg um 35 % auf 78,5 Mill. Euro in das Geschäftsjahr gestartet. Maßgeblich dafür war im ersten Quartal neben einem guten Neugeschäft der Anstieg des Finanzergebnisses von 377 Mill. auf 847 Mill. Euro. Er resultierte angesichts gesunkener Zinsen und der Erholung am Aktienmarkt aus dem Wertzuwachs bei festverzinslichen Wertpapieren, Aktien und Kapitalanlagen für fondsgebundene Lebensversicherungen.

Oberes Ende angepeilt

Der W&W-Vorstand rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Ergebnis am oberen Ende des langfristig angestrebten Korridors von 220 Mill. bis 250 Mill. Euro. Bisher war ein Ergebnis über dem Vorjahreswert von 215 Mill. Euro angepeilt worden. "Ungeachtet anhaltender Niedrigzinsen, nachlassender Konjunktur und eines schärferen Wettbewerbs ist unser Optimismus für 2019 noch weiter gewachsen", so Vorstandschef Jürgen Junker. Der Aktienkurs von W&W legte am Mittwoch zeitweise um knapp 5 % zu.

Im Geschäftsfeld Wohnen verzeichnete W&W Zuwächse in der Baufinanzierung, während das Bauspargeschäft mit einem Brutto-Neugeschäft von 3,47 Mrd. Euro stagnierte. In der Baufinanzierung legte das Neugeschäft inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch indes um 13,8 % auf rund 1,5 Mrd. Euro zu. Das gefallene Zinsniveau hatte in dem Geschäftsbereich zwei Effekte: Zum einen sank das Segmentergebnis von 18 Mill. auf 16 Mill. Euro, zum anderen stieg das Finanzergebnis von 115 Mill. auf 116 Mill. Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung kletterte der Segmentüberschuss von 29 Mill. auf 54 Mill. Euro, nachdem das Finanzergebnis von 2,7 Mill. auf 48,5 Mill. Euro zulegte. Zudem stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,8 % auf 930 Mill. Euro und das Neugeschäft um 6,5 % auf 102 Mill. Euro. Zu Letzterem trugen vor allem die Privatkunden bei, mit denen W&W ein Wachstum um 32 % verzeichnete. Die Digitalmarke Adam Riese, die schnell anschließbare und günstigere Basisversicherungen bietet, habe einen "sehr guten Jahresstart" hingelegt und liege über den Konzernerwartungen. Die Schaden-Kosten-Quote sank durch geringere Elementarschäden von 87,4 % auf 86,5 %.

In der Personenversicherung wuchs das Neugeschäft um 47 % auf 175 Mill. Euro, vor allem durch höhere Einmalbeiträge (+58 %). In der betrieblichen Altersvorsorge, wo W&W strategisch wachsen will, legte das Neugeschäft um 24 % zu. Das Segmentergebnis lag bei rund 11 (10) Mill. Euro.

Börsen-Zeitung, 16.05.2019, Autor Isabel Gomez, Stuttgart, Nummer 93, Seite 4, 357 Wörter

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