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Redaktion

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ba - Der Außenwirtschaftsexperte Prof. Gabriel Felbermayr (42) wird im März 2019 Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Er folgt auf Dennis Snower (67), der mit Erreichen der Altersgrenze auch seine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) an Felbermayr abgibt. Seit 2011 ist der in Steyr/Österreich geborene Ökonom Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und seit 2010 zugleich Leiter des Zentrums für Außenwirtschaft am Ifo-Institut in München.

"Mein Ziel ist es mitzuhelfen, Kiel zu einem führenden Ort der weltwirtschaftlichen Forschung in Europa zu machen", sagte der überzeugte Anhänger eines freien Welthandels. Er freue sich darauf, "gemeinsam mit den Spitzenforschern, die schon in Kiel arbeiten, politikrelevante Beiträge zur wissenschaftlichen Analyse der Globalisierung leisten zu dürfen". Dass er sowohl an der CAU als auch in den Ministerien als Favorit galt, zeigt sich auch an den gestern veröffentlichten Vorschusslorbeeren. So betonte CAU-Präsident Lutz Kipp die Überzeugung, dass "Felbermayr als neuer Präsident des IfW von Kiel aus schon bald neue und sichtbare Akzente setzen wird". Der "ausgewiesene Experte im Bereich des internationalen Handels" sei eine beeindruckende Persönlichkeit und zudem "wissenschaftlich im In- und Ausland gut vernetzt".

Im Namen der Landesregierung verwiesen Ministerpräsident Daniel Günther und Wissenschaftsministerin Karin Prien darauf, dass der Vater von drei Töchtern "sowohl wissenschaftlich als auch in der Politikberatung und für die Leitung einer großen außeruniversitären Forschungseinrichtung hervorragend ausgewiesen ist". Die Wissenschaftliche IfW-Geschäftsführerin Sonja Peterson zeigte sich sehr erfreut, dass das Berufungsverfahren so rechtzeitig abgeschlossen wurde, "dass unser künftiger Präsident sich bereits in die bevorstehende Evaluierung des Instituts durch die Leibniz-Gemeinschaft einbringen kann".

Ifo-Präsident Clemens Fuest bedauerte den Weggang Felbermayrs, bezeichnete dies aber als große Auszeichnung: "Wir bedauern, dass Gabriel Felbermayr uns verlässt, aber seine Berufung ist auch Zeichen der Wertschätzung für das Ifo und seine Wissenschaftler."

Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Felbermayr hat in Linz Volkswirtschaftslehre studiert und am European University Institute in Florenz über den Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und internationalem Handel promoviert. 2008 habilitierte er an der Universität Tübingen mit einer Schrift zu Handel und Arbeitslosigkeit. Nach einjähriger Tätigkeit bei McKinsey in Wien kehrte Felbermayr wieder in den Wissenschaftsbetrieb zurück und hatte Professuren für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hohenheim (2008 bis 2011)und der LMU München (2011 bis 2019) inne.

Das 1914 gegründete IfW hat 170 Mitarbeiter, davon 95 Wissenschaftler, und einen Etat von 14,5 Mill. Euro (2017). Es ist damit kleiner als das Ifo-Institut. Getragen wird die Grundfinanzierung vom Bund und von der Gemeinschaft der Bundesländer.


 
Börsen-Zeitung, 11.09.2018, Autor Alexandra Baude, Nummer 174, Seite 12, 398 Wörter

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